wissenschaftliches arbeiten deckblatt - der perfekte Einstieg

Das Deckblatt einer wissenschaftlichen Arbeit ist weit mehr als nur die erste Seite – es ist die Visitenkarte Ihrer gesamten Leistung. Denken Sie daran: Ihr Prüfer sieht dieses Blatt, bevor er auch nur ein einziges Wort Ihrer eigentlichen Arbeit gelesen hat. Genau hier entscheidet sich der erste, oft unbewusste Eindruck.
Warum Ihr Deckblatt über Erfolg oder Misserfolg mitentscheidet

Das Deckblatt ist der allererste Kontaktpunkt. Es ist eine nonverbale Botschaft über Ihre Arbeitsweise. Ist es sauber, fehlerfrei und formal korrekt, signalisiert das sofort: Hier hat jemand mit System und Sorgfalt gearbeitet. Diese positive Erwartungshaltung überträgt sich dann oft auf die Lektüre des gesamten Textes.
Ein schlampiges Layout, ein simpler Tippfehler im Titel oder eine vergessene Matrikelnummer können hingegen sofort Zweifel säen. Es wirkt, als hätten Sie die grundlegenden Spielregeln missachtet. Das kann, ob bewusst oder unbewusst, die Wahrnehmung Ihrer gesamten wissenschaftlichen Leistung negativ beeinflussen.
Unterschätzen Sie die psychologische Wirkung nicht
Stellen Sie sich die Situation konkret vor: Ihr Betreuer hat einen Stapel mit zehn Abschlussarbeiten auf dem Tisch. Eine davon sticht durch ein unprofessionelles Deckblatt sofort negativ heraus. Dieser Effekt ist rein psychologisch, aber seine Wirkung ist real. Ähnlich wie in vielen Lebensbereichen, wo der erste Eindruck bei einer Wohnungsbesichtigu ng entscheidet, zählt auch im akademischen Kontext dieser erste Moment.
Ein makelloses Deckblatt zeigt Respekt. Respekt vor den akademischen Gepflogenheiten und vor der Zeit Ihres Betreuers. Es beweist, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, die Richtlinien Ihrer Hochschule zu lesen, zu verstehen und präzise umzusetzen. Wer hier schon Genauigkeit beweist, dem traut man auch bei der Recherche und Argumentation mehr zu.
Formale Vorgaben sind kein Selbstzweck
Die Einhaltung der formalen Richtlinien ist kein reiner Selbstzweck, sondern ein zentraler Bestandteil des wissenschaftlichen Handwerks. Eine Umfrage unter 50 deutschen Universitätsfakultäten hat gezeigt, dass über 90 % von ihnen klare und einheitliche Vorgaben für Deckblätter machen. Eine andere Studie kam sogar zu dem Ergebnis, dass Fehler in der Präsentation des Deckblatts bei 27 % der bewerteten Arbeiten zu direkten Punktabzügen führten. Werfen Sie unbedingt einen Blick in die Leitfäden Ihrer Hochschule, wie beispielsweise den der Universität Passau.
Betrachten Sie das Deckblatt nicht als lästige Pflicht, sondern als Ihre erste Chance, Kompetenz zu beweisen. Es ist der einfachste Weg, von Anfang an einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.
Die formalen Anforderungen korrekt umzusetzen, ist der erste Baustein für ein erfolgreiches Gesamtprojekt. Wenn Sie tiefer in den Schreibprozess eintauchen möchten, finden Sie in unserem Leitfaden wertvolle Tipps, wie Sie wissenschaftliche Arbeiten schreiben leicht gemacht.
Am Ende ist Ihr Deckblatt ein Versprechen an den Leser: „Diese Arbeit ist durchdacht, sorgfältig und professionell.“ Und dieses Versprechen lösen Sie mit einem perfekten Deckblatt von der ersten Sekunde an ein.
Was auf jedes Deckblatt gehört – die Pflichtangaben
Stell dir dein Deckblatt wie die Visitenkarte deiner wissenschaftlichen Arbeit vor. Wenn hier etwas fehlt oder unordentlich wirkt, hinterlässt das sofort einen schlechten ersten Eindruck. Im schlimmsten Fall kann ein formell falsches Deckblatt sogar zur Abwertung oder Rückgabe deiner Arbeit führen.
Um das zu vermeiden, gibt es eine Reihe von Informationen, die einfach drauf müssen. Das sind keine Schikanen, sondern notwendige Angaben, damit deine Arbeit an der Uni eindeutig zugeordnet und bewertet werden kann. Auch wenn sich die genauen Bezeichnungen von Hochschule zu Hochschule leicht unterscheiden, der Kern bleibt immer gleich. Klarheit und Vollständigkeit sind hier das A und O.
Hochschule, Fakultät und Studiengang – wohin gehört die Arbeit?
Ganz oben auf dem Deckblatt steht immer, wo du studierst. Diese Angaben bilden den offiziellen Kopf deiner Arbeit und werden meistens im oberen Bereich zentriert platziert.
Achte darauf, dass du hier alles korrekt und vollständig angibst:
- Der offizielle Name der Hochschule: Schreib ihn komplett aus. Also „Ludwig-Maximilians-Universität München“ und nicht die Abkürzung „LMU München“.
- Die richtige Fakultät oder der Fachbereich: Schau in deiner Prüfungsordnung nach, wie die genaue Bezeichnung lautet, zum Beispiel „Fakultät für Wirtschaftswissenschaften“.
- Das Institut oder Seminar: Hier wird es noch spezifischer. An welchem Institut wird deine Arbeit betreut? Zum Beispiel am „Institut für Soziologie“.
- Dein Studiengang: Gib die exakte Bezeichnung an, wie sie in deinen Unterlagen steht, etwa „Bachelor of Arts in Germanistik“.
Diese Gliederung von groß nach klein sorgt dafür, dass jeder sofort weiß, wohin deine Arbeit gehört.
Titel und Art der Arbeit – worum geht es?
Jetzt kommt der Star des Deckblatts: der Titel deiner Arbeit. Er muss exakt so dastehen, wie du ihn angemeldet hast – inklusive aller Untertitel. Der Titel ist das Aushängeschild deiner Forschung, also platziere ihn prominent und prüfe ihn doppelt auf Tippfehler.
Direkt darunter musst du klar benennen, um was für eine Art von Arbeit es sich handelt. Das ist super wichtig, weil es den Prüfern sofort den Kontext und den erwarteten Umfang verrät.
Kleiner Tipp aus der Praxis: Formuliere das unmissverständlich aus. Also nicht nur "Abschlussarbeit", sondern ganz konkret „Bachelorarbeit“, „Masterarbeit“ oder, bei kleineren Arbeiten, „Hausarbeit im Rahmen des Seminars ‚Einführung in die Literaturtheorie‘“.
Titel und Art der Arbeit sind das Erste, was deine Gutachter lesen. Gib ihnen einen klaren, prägnanten Einblick in das, was sie erwartet.
Deine Daten und wer dich betreut hat
Der untere Teil des Deckblatts ist für die Menschen hinter der Arbeit reserviert: dich und deine Betreuer. Hier ist absolute Genauigkeit gefragt. Ein Zahlendreher in der Matrikelnummer oder ein falsch geschriebener Name kann zu unnötigem Verwaltungsaufwand führen.
Diese persönlichen Angaben dürfen nicht fehlen:
- Dein vollständiger Name: Vor- und Nachname.
- Deine Matrikelnummer: Prüfe sie lieber dreimal. Das ist die wichtigste Nummer zur Zuordnung.
- Deine Kontaktdaten: In der Regel reicht deine E-Mail-Adresse. Manchmal wird auch die Anschrift verlangt.
- Fachsemester: Dein aktuelles Fachsemester zum Zeitpunkt der Abgabe.
Genauso wichtig sind die Angaben zu deinen Betreuern. Nenne den vollständigen Namen und den akademischen Titel deines Erst- und (falls vorhanden) Zweitgutachters. Korrekt wäre also „Prof. Dr. Erika Mustermann“.
Ganz zum Schluss kommt das Abgabedatum. Damit ist das Datum gemeint, an dem du die Arbeit offiziell einreichst.
Damit du nichts vergisst, hier noch einmal die wichtigsten Punkte in einer Übersicht zusammengefasst.
Checkliste der Pflichtangaben auf dem Deckblatt
Diese Tabelle fasst alle wesentlichen Elemente zusammen, die auf deinem Deckblatt nicht fehlen dürfen. Du kannst sie als finale Kontrolle nutzen, bevor du deine Arbeit abgibst.
| Element | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Hochschule | Offizieller und vollständiger Name der Bildungseinrichtung. | Universität Heidelberg |
| Fakultät/Fachbereich | Die übergeordnete akademische Einheit. | Neuphilologische Fakultät |
| Titel der Arbeit | Haupt- und eventueller Untertitel der wissenschaftlichen Arbeit. | Die Darstellung der Industrialisierung ... |
| Art der Arbeit | Genaue Bezeichnung der eingereichten Prüfungsleistung. | Masterarbeit |
| Verfasser/in | Dein vollständiger Name, Matrikelnummer und Kontaktdaten. | Max Mustermann, 1234567, max@... |
| Betreuer/in | Name und akademischer Titel des Erst- und Zweitgutachters. | Betreuer: Prof. Dr. Klaus Schmidt |
| Abgabedatum | Das exakte Datum, an dem die Arbeit offiziell eingereicht wird. | 15. Oktober 2025 |
Wenn du all diese Punkte sorgfältig auf deinem Deckblatt unterbringst, schaffst du eine saubere und professionelle Grundlage. So kann sich der Gutachter voll und ganz auf das konzentrieren, was wirklich zählt: den Inhalt deiner Arbeit.
Layout und Formatierung: Der erste Eindruck zählt
Ein gutes Deckblatt ist mehr als nur eine Ansammlung von Daten. Es ist Ihre Visitenkarte und der erste Kontaktpunkt für den Prüfer. Ein sauberes, klares und einheitliches Layout signalisiert sofort: Hier wurde sorgfältig und nach akademischen Standards gearbeitet. Oft sind es gerade die unscheinbaren Details in der Formatierung, die den Unterschied zwischen einem soliden und einem herausragenden ersten Eindruck machen.
Die meisten Hochschulen in Deutschland haben hierfür ziemlich genaue Vorgaben. Bevor Sie also loslegen, werfen Sie unbedingt einen Blick in den Leitfaden Ihres Instituts oder Fachbereichs. Auch wenn es kleine Abweichungen geben kann, gibt es doch etablierte Standards, die Ihnen als sichere Orientierung dienen.
Diese Infografik zeigt schön den roten Faden beim Erstellen eines Deckblatts – von der Identifikation der Hochschule ganz oben bis zu Ihren Autorenangaben am Ende.

Man erkennt sofort, dass die Struktur einer klaren Hierarchie folgt. So werden alle wichtigen Informationen logisch und auf den ersten Blick erfassbar präsentiert.
Schriftart und Schriftgröße gezielt einsetzen
Bei der Schriftart sollten Sie keine Experimente wagen. Hier geht es um Lesbarkeit und Seriosität, nicht um kreativen Ausdruck. Sofern Ihre Prüfungsordnung nichts anderes vorschreibt, sind Sie mit diesen beiden Optionen immer auf der sicheren Seite:
- Times New Roman: Der unangefochtene Klassiker für wissenschaftliche Texte. Wirkt sehr formell und traditionell.
- Arial: Eine moderne, serifenlose Alternative. Genauso weit verbreitet und absolut anerkannt, dabei aber etwas klarer im Schriftbild.
Für die Schriftgröße gilt die Devise: Weniger ist mehr. Ein überladenes Deckblatt wirkt schnell unruhig. Eine durchdachte Staffelung schafft eine klare visuelle Ordnung:
- Titel der Arbeit: Setzen Sie ihn mit 14 bis 16 Punkt deutlich ab. Oft wird er zusätzlich fett gedruckt.
- Hochschule & Institut: Hier reichen 12 Punkt in normaler Schrift.
- Ihre persönlichen Daten: Halten Sie diese bei 11 bis 12 Punkt, ebenfalls normal.
Das Wichtigste ist die Konsistenz. Ein wilder Mix aus Schriftarten oder -größen im gesamten Dokument ist ein absolutes No-Go und wirkt unprofessionell. Die richtigen Werkzeuge können hier eine große Hilfe sein. Viele der besten kostenlosen Schreibprogramme für 2024 bringen bereits Vorlagen mit, die Ihnen helfen, diese Standards von Beginn an korrekt umzusetzen.
Abstände und Ausrichtung für ein sauberes Bild
Die richtige Platzierung der Textblöcke ist entscheidend für den Gesamteindruck. Die meisten Informationen auf einem Deckblatt werden ganz klassisch zentriert ausgerichtet.
Praxis-Tipp: Nutzen Sie zum Zentrieren niemals die Leertaste! Das führt fast immer zu einem unsauberen Ergebnis. Greifen Sie stattdessen konsequent zur entsprechenden Formatierungsfunktion in Ihrem Schreibprogramm.
Bei den Seitenrändern gelten dieselben Regeln wie für den Rest Ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Ein gängiger und bewährter Standard ist:
- Oben und unten: 2,0 cm
- Links: 2,5 cm (manchmal auch mehr, bis zu 4 cm, um Platz für die Bindung zu lassen)
- Rechts: 2,5 cm
Für den Zeilenabstand hat sich ein Wert zwischen 1,15 und 1,5 bewährt. Das sorgt für gute Lesbarkeit, ohne die Seite künstlich aufzublähen. Interessanterweise zeigen Auswertungen, dass etwa 25 % der Studierenden genau hier Fehler machen, oft aus reiner Unkenntnis der spezifischen Vorgaben.
Ein letzter, aber entscheidender Punkt: Das Deckblatt wird zwar zur Gesamtseitenzahl gezählt, bekommt aber niemals eine sichtbare Seitenzahl. Die Paginierung Ihrer Arbeit startet erst auf der ersten Textseite nach dem Deckblatt, also typischerweise beim Inhaltsverzeichnis oder der Einleitung.
Praktische Vorlagen für Hausarbeit, Bachelor- und Masterarbeit
Je nachdem, ob Sie eine Hausarbeit im zweiten Semester oder Ihre abschließende Masterarbeit verfassen, ändern sich natürlich auch die Anforderungen an das Deckblatt. Um Ihnen diesen formalen Teil etwas zu erleichtern, habe ich hier ein paar praxiserprobte Vorlagen zusammengestellt.
Diese Muster können Sie einfach als Gerüst nehmen und die Platzhalter mit Ihren Daten füllen. Das spart nicht nur Zeit, die Sie besser in den Inhalt investieren, sondern gibt auch die Sicherheit, dass von Anfang an alles professionell aussieht und keine wichtigen Angaben fehlen.
Vorlage für die Hausarbeit oder Seminararbeit
Das Deckblatt einer Hausarbeit ist oft die erste richtige Bewährungsprobe im wissenschaftlichen Arbeiten. Hier zählt vor allem eins: Klarheit. Alle Infos müssen auf einen Blick erfassbar sein, damit die Arbeit sofort dem richtigen Seminar und Studierenden zugeordnet werden kann.
Im Vergleich zu einer Abschlussarbeit ist das Layout meist etwas schlichter. Zusätzliche Angaben wie der genaue Studiengang oder die Matrikelnummer sind zwar oft erwünscht, aber nicht immer ein Muss. Ein kurzer Blick in die Vorgaben Ihres Dozenten oder Instituts schafft hier schnell Klarheit.
Beispiel zum Kopieren für Ihre Hausarbeit:
[Name der Hochschule]
[Name des Instituts/Fachbereichs]
[Name des Seminars]
[Semester, z. B. Wintersemester 2025/26]
[Dozent: Prof. Dr. Vorname Nachname]
HAUSARBEIT
Titel der Hausarbeit
[Eventueller Untertitel]
vorgelegt von:
[Ihr Vorname Nachname]
[Ihre Matrikelnummer]
[Ihre E-Mail-Adresse]
[Ihr Studiengang und Fachsemester]
Abgabedatum: [TT.MM.JJJJ]
Vorlage für die Bachelorarbeit
Mit der Bachelorarbeit wird es offiziell. Sie ist Ihre erste große Abschlussarbeit und das sollte man auch dem Deckblatt ansehen. Die formalen Anforderungen ziehen hier deutlich an, und einige Angaben, die bei einer Hausarbeit noch optional waren, werden nun zur Pflicht.
Besonders wichtig ist, dass Sie die exakten Bezeichnungen des Studiengangs und die vollständigen Titel Ihrer Betreuer korrekt angeben. Viele Hochschulen erwarten zudem, dass ihr Logo prominent im Kopfbereich platziert wird.
Mein Tipp aus Erfahrung: Der Titel Ihrer Arbeit ist heilig. Die Bachelorarbeit wird ja offiziell beim Prüfungsamt angemeldet. Der Titel auf dem Deckblatt muss Wort für Wort mit dem angemeldeten Titel übereinstimmen. Jede noch so kleine Änderung kann später zu unnötigem Papierkram oder im schlimmsten Fall zu Problemen bei der Anerkennung führen.
Beispiel zum Kopieren für Ihre Bachelorarbeit:
[Logo der Hochschule]
[Name der Hochschule]
[Fakultät/Fachbereich]
[Institut]
BACHELORARBEIT
zur Erlangung des akademischen Grades
Bachelor of Arts (B.A.) / Bachelor of Science (B.Sc.)
Titel der Bachelorarbeit
[Eventueller Untertitel]
vorgelegt von:
[Ihr Vorname Nachname]
[Ihre Anschrift]
[Ihre Matrikelnummer]
[Ihre E-Mail-Adresse]
Erstgutachter: [Titel Vorname Nachname]
Zweitgutachter: [Titel Vorname Nachname]
Abgabedatum: [TT.MM.JJJJ]
Vorlage für die Masterarbeit
Bei der Masterarbeit gibt es keinen Spielraum mehr. Das Deckblatt ist das Aushängeschild für das Finale Ihres Studiums und muss absolut makellos sein. Die Struktur ist der einer Bachelorarbeit sehr ähnlich, aber die Messlatte für Präzision und Vollständigkeit liegt noch einmal höher.
Hier muss wirklich alles stimmen: Alle Titel, Namen und offiziellen Bezeichnungen müssen exakt den Vorgaben Ihrer Prüfungsordnung entsprechen. Verlassen Sie sich nicht allein auf meine Vorlage – sie ist ein gutes Gerüst, aber der Abgleich mit den Richtlinien Ihrer Universität ist der entscheidende letzte Schritt.
Beispiel zum Kopieren für Ihre Masterarbeit:
[Logo der Hochschule]
[Name der Hochschule]
[Fakultät für …]
MASTERARBEIT
im Studiengang [Name des Masterstudiengangs]
Titel der Masterarbeit
[Eventueller Untertitel]
vorgelegt von
[Ihr Vorname Nachname]
geboren am [TT.MM.JJJJ] in [Geburtsort]
Matrikelnummer: [Ihre Matrikelnummer]
E-Mail: [Ihre E-Mail-Adresse]
- Gutachter: [Titel Vorname Nachname, Institut]
- Gutachter: [Titel Vorname Nachname, Institut]
Ort, den [TT.MM.JJJJ]
Mit diesen Mustern haben Sie eine solide Basis. Aber denken Sie immer daran: Jede Hochschule und manchmal sogar jedes Institut kocht ihr eigenes Süppchen. Ein kurzer, prüfender Blick in den offiziellen Leitfaden zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten ist daher immer eine gute Idee.
Die häufigsten Fehler auf dem Deckblatt – und wie du sie sicher vermeidest

Wochenlang hast du über deinen Büchern gebrütet, getippt und gefeilt – und dann das: Ein Flüchtigkeitsfehler auf dem Deckblatt trübt den ersten Eindruck. Glaub mir, Betreuerinnen und Betreuer haben schon hunderte Arbeiten gesehen und entwickeln ein scharfes Auge für die typischen Patzer. Das Ärgerliche daran ist, dass diese kleinen Nachlässigkeiten meistens so einfach zu vermeiden gewesen wären.
Einige Fehler tauchen dabei immer wieder auf. Eine Analyse von 1500 studentischen Arbeiten hat gezeigt, dass fehlende Pflichtangaben mit 63 % die häufigste Fehlerquelle sind. Oft fehlt der Name des Betreuers, die eigene Matrikelnummer oder sogar das Institut. In derselben Umfrage gaben 72 % der Dozierenden an, dass ein sauberes Deckblatt für sie ein klares Indiz für die generelle Sorgfalt ist. Wenn du tiefer in die Zahlen einsteigen möchtest, findest du detaillierte Informationen zur Analyse von Deckblättern und den häufigsten Mängeln.
Die Klassiker, die immer wieder passieren
Bestimmte Fehler schleichen sich einfach hartnäckig ein. Auf den ersten Blick wirken sie vielleicht wie Kleinigkeiten, hinterlassen aber schnell einen unprofessionellen Eindruck. Hier sind die Spitzenreiter:
- Tippfehler im Titel: Der Titel ist das Aushängeschild deiner Arbeit. Ein vergessener oder vertauschter Buchstabe springt sofort ins Auge und schreit geradezu nach Nachlässigkeit.
- Falsches Datum: Oft wird einfach das Datum der Fertigstellung eingetragen, obwohl das offizielle Abgabedatum gefordert ist. Wirf unbedingt noch mal einen Blick in die Prüfungsordnung, um sicherzugehen.
- Inkonsistente Formatierung: Mal zentriert, mal linksbündig, hier Schriftart A, dort Schriftart B – ein wilder Mix aus Formatierungen stört die visuelle Ruhe und wirkt unstrukturiert.
- Vergessene Pflichtangaben: Gerade die Matrikelnummer, das Fachsemester oder der Name des Zweitgutachters fallen gerne mal unter den Tisch.
Mein Praxis-Tipp: Kopiere den finalen Titel deiner Arbeit direkt aus dem Anmeldeformular in die Zwischenablage. Füge ihn dann konsequent auf dem Deckblatt, in der Kopfzeile und im Dateinamen ein. Das ist der einfachste Weg, um Tippfehler von vornherein auszuschließen.
Subtile Patzer mit großer Wirkung
Neben den ganz offensichtlichen Schnitzern gibt es auch feinere Fehler, die trotzdem einen faden Beigeschmack hinterlassen. Ein typischer Fall ist die Wahl einer unpassenden Schriftart. Verspielte oder übermäßig kreative Fonts wie Comic Sans haben auf einem wissenschaftlichen Deckblatt absolut nichts verloren. Halte dich an Klassiker wie Times New Roman oder Arial.
Auch ein falsch platziertes oder verpixeltes Hochschullogo kann den professionellen Gesamteindruck stören. Verwende immer die offizielle, hochauflösende Version, die du meist auf der Webseite deiner Uni findest. Nach der ganzen Mühe, die du in den Inhalt gesteckt hast, wäre es schade, an solchen Details zu scheitern. Ein abschließendes Korrekturlesen speziell für Hausarbeiten hilft dir, auch die letzten kleinen Fehler aufzuspüren.
Damit dein Deckblatt wirklich makellos ist, schnapp dir am besten diese finale Checkliste.
Die finale Deckblatt-Checkliste:
- Vollständigkeit: Sind wirklich ALLE geforderten Angaben da? (Hochschule, Institut, Titel, Art der Arbeit, dein Name, Matrikelnummer, Betreuer, Datum)
- Korrektheit: Stimmen alle Namen, Titel und Nummern zu 100 %? Ist der Titel exakt derselbe wie der, den du angemeldet hast?
- Formatierung: Ist das Layout (Schriftart, Größe, Abstände, Ausrichtung) einheitlich und entspricht es den Vorgaben deines Instituts?
- Logo: Falls du das Hochschullogo verwendest: Ist es scharf, an der richtigen Stelle und in guter Qualität?
- Rechtschreibung: Hast du das gesamte Deckblatt ein letztes Mal Wort für Wort auf Tipp- und Grammatikfehler überprüft?
Geh diese Punkte systematisch durch, bevor du auf „Drucken“ klickst oder die Datei hochlädst. So sorgst du dafür, dass der erste Eindruck deiner Arbeit sitzt.
Häufig gestellte Fragen zum Deckblatt
Beim Feinschliff des Deckblatts kommen oft dieselben Fragen auf. Damit Sie nicht lange grübeln müssen, habe ich die häufigsten Unklarheiten gesammelt und direkt beantwortet. So kommen Sie schnell und sicher zum perfekten Ergebnis.
Wo gehört die Seitenzahl hin?
Die kurze Antwort: Nirgendwo. Das Deckblatt selbst bekommt keine sichtbare Seitenzahl. Es wird zwar als Seite 1 mitgezählt, aber die Zahl wird nicht abgedruckt. Die sichtbare Nummerierung, also die Paginierung, beginnt erst auf der Seite danach – meist ist das das Inhaltsverzeichnis, das dann die Seitenzahl 2 oder 3 trägt.
Datum der Erstellung oder der Abgabe – was kommt aufs Deckblatt?
Hier gibt es nur eine richtige Antwort: Es zählt immer das offizielle Abgabedatum. Das ist der Stichtag, den die Hochschule für die Einreichung festgelegt hat. Wann genau Sie den letzten Satz geschrieben haben, ist für die formale Bewertung völlig irrelevant und hat auf dem Deckblatt nichts zu suchen.
Kleiner Tipp aus der Praxis: Das Deckblatt ist das offizielle Aushängeschild Ihrer Prüfungsleistung. Die formalen Vorgaben, wie sie zum Beispiel die Wirtschaftsuniversität Wien in ihren Leitfäden klar definiert, sind keine Vorschläge, sondern verbindliche Regeln.
Muss die Matrikelnummer wirklich drauf?
Ja, unbedingt. In über 95 % der Fälle ist die Matrikelnummer eine Pflichtangabe. Sie ist Ihr persönlicher Identifikationscode an der Uni und stellt sicher, dass Ihre Arbeit zweifelsfrei Ihnen zugeordnet wird. Ein kurzer Doppelcheck der Nummer vor dem Druck erspart Ihnen später möglichen Ärger und Verwaltungsaufwand.
Kann ich den Titel meiner Arbeit kurz vor Abgabe noch anpassen?
Ein klares Nein. Der Titel auf Ihrem Deckblatt muss exakt mit dem Titel übereinstimmen, den Sie beim Prüfungsamt offiziell angemeldet haben. Schon die kleinste Abweichung, und sei es nur ein Komma, ist formal ein Fehler. Das kann im schlimmsten Fall sogar zu Problemen bei der Anerkennung der Arbeit führen. Der einmal festgelegte Titel ist bindend.
Unsicherheiten bei Quellen und Zitaten müssen nicht sein. Mit KalemiFlow behalten Sie den Überblick und stellen sicher, dass alle Angaben für Ihr Literaturverzeichnis von Anfang an korrekt erfasst sind. Finden Sie heraus, wie unkompliziert wissenschaftliches Arbeiten sein kann: https://kalemiflow.de