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Quellenverzeichnis auf englisch meistern für studium und forschung

Quellenverzeichnis auf englisch meistern für studium und forschung

Ein Quellenverzeichnis auf Englisch? Das ist weit mehr als nur die Übersetzung eines einzigen Wortes. Im englischsprachigen Raum spricht man meist von einer 'Reference List' oder einer 'Bibliography'. Der entscheidende Punkt ist aber: Mit dem Wechsel der Sprache geht auch ein Wechsel der akademischen Konventionen einher. Sie müssen sich an internationale Zitierstile wie APA oder Harvard halten, und die haben ihre ganz eigenen Regeln.

Vom deutschen quellenverzeichnis zur internationalen reference list

Der Schritt von einem deutschen „Quellenverzeichnis“ zu einer englischen „Reference List“ kann sich anfühlen, als würde man Neuland betreten. Es reicht eben nicht, einfach nur ein paar Begriffe auszutauschen. Dahinter steckt eine andere Logik, die man erst einmal verinnerlichen muss – die Logik international anerkannter Zitierstile.

Gegenüberstellung deutscher und internationaler Zitierweisen für Bücher und Online-Quellen mit entsprechenden Icons.

Egal ob für eine Hausarbeit auf Englisch oder eine internationale Veröffentlichung: Diese Anpassung ist absolut entscheidend. Sie sichert nicht nur die formale Qualität Ihrer Arbeit, sondern untermauert auch Ihre wissenschaftliche Glaubwürdigkeit. Ein schlampig formatiertes Verzeichnis wirkt schnell nachlässig, selbst wenn der Inhalt noch so brillant ist.

Die wichtigsten begriffe im vergleich

Um den Einstieg zu erleichtern und typische Fehler von Anfang an zu umgehen, schauen wir uns die wichtigsten Begriffe im direkten Vergleich an. In Deutschland hat das Quellenverzeichnis eine lange Tradition, geprägt durch Normen wie die DIN 1505 oder später die ISO 690.

Doch die Zeiten ändern sich. Heute orientieren sich schätzungsweise 75 % der deutschen Universitäten bei englischsprachigen Arbeiten an internationalen Standards wie dem Harvard- oder APA-Stil. Wer tiefer in die Materie eintauchen will, kann sich über die Entwicklung der Katalogisierungsregeln in deutschen Bibliotheken informieren.

Die folgende Tabelle soll Ihnen eine solide Basis geben. Sie stellt die gängigsten deutschen Begriffe ihren englischen Pendants gegenüber.

Ein präzises Quellenverzeichnis ist das Fundament wissenschaftlicher Integrität. Die korrekte Übertragung ins Englische zeigt, dass Sie nicht nur Ihr Thema, sondern auch die internationalen Standards beherrschen.

Diese Gegenüberstellung hilft Ihnen, die häufigsten Begriffe für Ihr Literaturverzeichnis sicher zu übersetzen und korrekt anzuwenden.

Deutsche vs. englische begriffe im quellenverzeichnis

Eine Gegenüberstellung der wichtigsten deutschen Begriffe für Quellenverzeichnisse und ihrer korrekten englischen Übersetzungen und Pendants.

Deutscher Begriff Englische Entsprechung Kontext/Anwendung
Quellenverzeichnis Reference List / Bibliography „Reference List“ listet nur zitierte Werke, „Bibliography“ auch weiterführende Literatur.
Hrsg. (Herausgeber) Ed. / Eds. (Editor / Editors) Wird bei Sammelbänden oder editierten Büchern verwendet.
o. J. (ohne Jahr) n.d. (no date) Wenn kein Veröffentlichungsdatum der Quelle bekannt ist.
Aufl. (Auflage) ed. (edition) Gibt die spezifische Ausgabe eines Buches an, z. B. „2nd ed.“.
S. (Seite) / S. (Seiten) p. (page) / pp. (pages) Für die genaue Angabe von Seitenzahlen bei direkten Zitaten.

Mit diesem Wissen sind Sie schon gut gerüstet, um die häufigsten Klippen bei der Übersetzung Ihres Quellenverzeichnisses zu umschiffen.

Welcher englische Zitierstil passt zu Ihrer Arbeit?

Die Wahl des richtigen Zitierstils ist weit mehr als nur eine Formalität. Sie ist das Fundament, auf dem die Glaubwürdigkeit Ihrer wissenschaftlichen Arbeit ruht. Wenn Sie aus dem deutschen Raum kommen, sind Sie wahrscheinlich mit der „deutschen Zitierweise“ und ihren Fußnoten bestens vertraut. Im internationalen, englischsprachigen Kontext hat sich aber ein anderes System durchgesetzt: die Quellenangabe direkt im Text.

Sich hier zurechtzufinden, bedeutet, die Logik hinter den gängigsten Stilen zu verstehen. Es geht nicht nur darum, Fehler zu vermeiden, sondern auch darum, die ungeschriebenen Gesetze des jeweiligen Fachbereichs zu respektieren. Die drei großen Player auf diesem Feld sind APA, MLA und der Harvard-Stil.

Die großen drei im Überblick: APA, MLA und Harvard

Jeder dieser Stile hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Fokus, weshalb er in bestimmten akademischen Kreisen bevorzugt wird. Die Entscheidung ist also selten Geschmackssache, sondern wird meist durch die Vorgaben Ihrer Uni oder die Konventionen in Ihrem Fachgebiet bestimmt.

  • APA (American Psychological Association): Dieser Stil ist der unangefochtene Standard in den Sozial- und Naturwissenschaften. Er legt großen Wert auf Aktualität, weshalb das Erscheinungsjahr immer direkt nach dem Autor genannt wird.
  • MLA (Modern Language Association): Wie der Name schon verrät, ist der MLA-Stil in den Geistes- und Sprachwissenschaften zu Hause. Hier steht ganz klar der Autor im Zentrum der Quellenangabe.
  • Harvard-Stil: Oft als eine Art Sammelbegriff für verschiedene Autor-Jahr-Systeme genutzt, ist er besonders in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften populär. Auf den ersten Blick ähnelt er dem APA-Stil stark, doch der Teufel steckt im Detail der Formatierung. Wer hier tiefer einsteigen will, findet in unserem Leitfaden alle wichtigen Infos zum Zitieren nach Harvard-Standard.

Die Entscheidung für einen Zitierstil ist eine strategische. Sie signalisiert, dass Sie die Spielregeln Ihrer wissenschaftlichen Community kennen und beherrschen.

Schon kleinste Abweichungen in der Zeichensetzung oder der Reihenfolge der Angaben machen den Unterschied zwischen einer korrekten und einer fehlerhaften Zitation aus. Am besten sieht man das, wenn man die Stile direkt miteinander vergleicht.

Die Zitierstile im direkten Vergleich

Um das Ganze greifbarer zu machen, schauen wir uns mal an, wie drei typische Quellenarten formatiert werden: ein Buch, ein Zeitschriftenartikel und eine Webseite. Ich verwende hier fiktive Daten, damit die Struktur klar wird.

Beispiel 1: Monografie (Buch von einem Autor)

  • APA 7: Schmidt, J. (2023). Die digitale Transformation. Springer.
  • MLA 9: Schmidt, Johanna. Die digitale Transformation. Springer, 2023.
  • Harvard: Schmidt, J. (2023) Die digitale Transformation. Springer.

Sie sehen es sofort: Bei APA und Harvard folgt das Jahr direkt auf den Autor, bei MLA steht es ganz am Ende. Auch beim Vornamen gibt es Unterschiede – mal nur die Initiale, mal der volle Name.

Beispiel 2: Zeitschriftenartikel (Journal Article)

  • APA 7: Meyer, T. (2022). Einflüsse der KI auf den Arbeitsmarkt. Zeitschrift für Soziologie, 45(2), 112–125.
  • MLA 9: Meyer, Thomas. "Einflüsse der KI auf den Arbeitsmarkt." Zeitschrift für Soziologie, Bd. 45, Nr. 2, 2022, S. 112-25.
  • Harvard: Meyer, T. (2022) 'Einflüsse der KI auf den Arbeitsmarkt', Zeitschrift für Soziologie, 45(2), pp. 112-125.

Hier werden die feinen Unterschiede noch deutlicher: die Kennzeichnung von Band (kursiv vs. Bd.), Heftnummer (in Klammern vs. Nr.) und Seitenzahlen (mit S., pp. oder ganz ohne Kürzel).

Diese kleinen Beispiele zeigen, wie akribisch man hier arbeiten muss. Ein falsch gesetztes Komma oder eine vergessene Kursivierung kann formal bereits als Fehler gewertet werden. Die bewusste Wahl des passenden Stils und dessen hundertprozentig konsequente Anwendung sind daher das A und O für ein korrektes Quellenverzeichnis auf Englisch.

Ihr englisches Quellenverzeichnis in die Praxis umsetzen

Die Theorie ist das eine, aber wie setzt man das Ganze jetzt konkret um? Lassen Sie uns Ihr Quellenverzeichnis auf Englisch Schritt für Schritt aufbauen. Als roter Faden dient uns der APA-Standard. Warum? Weil er in den Sozial- und Naturwissenschaften extrem verbreitet ist und seine klare Struktur einfach eine super Grundlage bietet.

Klar ist: Der Prozess beginnt lange, bevor Sie die erste Zeile Ihres Verzeichnisses tippen. Wer von Anfang an sauber arbeitet, erspart sich am Ende stundenlanges Suchen und Korrigieren.

Die Informationssammlung: Das A und O

Alles beginnt mit dem lückenlosen Erfassen der Infos für jede einzelne Quelle. Stellen Sie es sich wie beim Kochen vor: Fehlt eine Zutat, schmeckt das ganze Gericht nicht. Genauso ist es hier – fehlt eine Angabe, ist die Quelle unvollständig.

Je nach Quellentyp brauchen Sie natürlich unterschiedliche Details. Hier ist eine kleine Checkliste aus der Praxis, die Sie bei der Recherche immer im Hinterkopf haben sollten:

  • Buch: Wer sind die Autoren? Wann ist es erschienen? Wie lautet der exakte Titel (und Untertitel)? Welche Auflage ist es (wichtig, wenn es nicht die erste ist!)? Und bei welchem Verlag wurde es veröffentlicht?
  • Zeitschriftenartikel: Auch hier: Autor(en) und Erscheinungsjahr. Dann der Titel des Artikels, der Name der Zeitschrift, der Jahrgang (Volume), die Heftnummer (Issue) und ganz wichtig: die Seitenzahlen.
  • Online-Quelle/Webseite: Wer ist der Autor? Oft ist das eine Organisation. Wann wurde die Seite zuletzt aktualisiert oder veröffentlicht? Wie lautet der Titel der Seite? Und natürlich die vollständige URL.

Dieser Prozess lässt sich gut visualisieren – von der ersten Überlegung, welcher Stil passt, bis zur fertigen Quellenangabe.

Ein Flussdiagramm zeigt den Prozess zur Auswahl eines Zitierstils in drei Schritten: Disziplin, Stil wählen, Quellen anwenden.

Die Grafik macht deutlich: Am Ende läuft alles darauf hinaus, den gewählten Stil konsequent auf die gesammelten Informationen anzuwenden.

Deutsche Quellen im englischen Verzeichnis – wie geht das?

Eine der häufigsten Fragen ist, wie man deutsche Quellen in einem englischen Verzeichnis richtig unterbringt. Einfach alles übersetzen? Bitte nicht! Das ist ein typischer Fehler. Stattdessen werden bestimmte deutsche Begriffe durch ihre internationalen Pendants ersetzt.

Ein klassisches Beispiel ist der Herausgeber. Im Deutschen schreiben wir „(Hrsg.)“. Im Englischen wird daraus „(Ed.)“ für einen einzelnen Editor oder „(Eds.)“ für mehrere.

Das Geheimnis liegt in der Konsequenz. Suchen Sie sich eine Linie aus und ziehen Sie diese bei allen Quellen durch – egal, ob das Original Deutsch oder Englisch war.

Genauso wird aus der deutschen „Auflage“ (Aufl.) die englische „edition“ (ed.). Eine „2. Auflage“ wird also zu „(2nd ed.)“. Genau diese kleinen Details machen am Ende den professionellen Eindruck aus.

Ein paar Beispiele für knifflige Fälle

Manchmal hat man es nicht mit einem einfachen Buch zu tun. Wie zitiert man offizielle Statistiken oder Regierungsdokumente? Solche Fälle erfordern ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl.

Beispiel: Statistik von Destatis

Nehmen wir an, Sie verwenden Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Im Deutschen würden Sie das vielleicht anders handhaben, aber im APA-Stil wird die Institution einfach als Autor behandelt. So einfach ist das.

Beispiel: Sammelband mit deutschem Herausgeber

Hier kommt die Regel von oben ins Spiel. Der deutsche Begriff „Herausgeber“ wird durch sein englisches Gegenstück ersetzt, während der Rest der Angaben im Original bleibt.

  • APA 7 Format: Autor, A. A. (Jahr). Titel des Kapitels. In B. B. Herausgeber (Ed.), Titel des Sammelbands (S. xx-yy). Verlag.

Diese präzise Vorgehensweise sorgt dafür, dass auch ein internationales Publikum Ihre deutschen Quellen problemlos nachvollziehen und wiederfinden kann. Wer hier tiefer einsteigen möchte, findet in unserem Leitfaden zum korrekten Erstellen von Quellenangaben noch mehr wertvolle Tipps.

Wenn Sie diese Regeln konsequent anwenden, steht einem sauberen, international verständlichen und formal korrekten Quellenverzeichnis auf Englisch nichts mehr im Weg. Es ist eine Fähigkeit, die ein wenig Geduld erfordert, aber die Qualität Ihrer wissenschaftlichen Arbeit enorm aufwertet.

Typische Fehler und wie man sie vermeidet

Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Das gilt ganz besonders, wenn man ein deutsches Quellenverzeichnis für ein englischsprachiges Publikum aufbereitet. Viele Studierende und Forschende tappen hier immer wieder in dieselben Fallen, die den professionellen Eindruck ihrer Arbeit schnell schmälern können.

Oft sind es nicht die großen Wissenslücken, sondern kleine Unachtsamkeiten, die sich einschleichen. Der absolute Klassiker ist die inkonsistente Formatierung. Einmal wird der Buchtitel kursiv gesetzt, in der nächsten Quelle dann der Name des Journals – ein kleines Versehen, das aber sofort ins Auge sticht.

Sehen Sie Ihr Quellenverzeichnis auf Englisch wie eine Visitenkarte Ihrer wissenschaftlichen Sorgfalt. Es muss auf den ersten Blick überzeugen. Ein proaktiver Check hilft dabei, solche Schwachstellen gezielt zu erkennen und auszumerzen.

Falsche Übersetzungen und Kürzel

Ein ganz häufiger Fehler ist die direkte oder schlicht falsche Übersetzung von deutschen Begriffen und Abkürzungen. Das stiftet nicht nur Verwirrung, sondern signalisiert auch, dass die englischen Konventionen nicht wirklich verstanden wurden.

Hier sind die typischen Stolpersteine aus der Praxis:

  • „Hrsg.“ wird zu „(Ed.)“ oder „(Eds.)“: Viele übersetzen „Herausgeber“ wörtlich mit „Publisher“. Das ist falsch. Der Verlag ist der „Publisher“, während der Herausgeber eines Sammelbandes der „Editor“ ist. Bei mehreren Herausgebern nutzt man „(Eds.)“.
  • „et al.“ statt „u. a.“: Das deutsche „und andere“ hat eine feste Entsprechung. Im Englischen wird hierfür konsequent die lateinische Abkürzung „et al.“ (für et alii) verwendet.
  • „S.“ wird zu „p.“ oder „pp.“: Die deutsche Abkürzung für „Seite“ wird im Englischen durch „p.“ (page) für eine einzelne Seite und „pp.“ (pages) für einen Seitenbereich ersetzt.

Diese Details wirken vielleicht kleinlich, aber sie sind für ein formal korrektes Verzeichnis absolut entscheidend.

Der häufigste Fehler ist nicht die Komplexität, sondern die fehlende Konsequenz. Ein einmal gewählter Stil muss bei jeder einzelnen Quelle exakt gleich angewendet werden – ohne Ausnahme.

Diese Konsequenz gilt auch für die Zeichensetzung. Ein Punkt an der falschen Stelle oder ein vergessenes Komma kann im Rahmen einer strengen Begutachtung bereits als Fehler gewertet werden.

Umgang mit Umlauten und Sonderzeichen

Ein weiteres klassisches Problemfeld sind deutsche Umlaute (ä, ö, ü) und das Eszett (ß) in Autorennamen oder Titeln. Wie geht man damit in einem internationalen Kontext um?

Die Regel ist zum Glück ganz einfach: Namen und Titel bleiben im Original. Ein Autor, der Müller heißt, wird also auch im englischen Verzeichnis als Müller aufgeführt, nicht als „Mueller“.

Falsch: Mueller, T. (2021). Ueber die Digitalisierung.
Richtig: Müller, T. (2021). Über die Digitalisierung.

Moderne Zitierstile und Datenbanken kommen mit diesen Sonderzeichen problemlos klar. Eine Umschreibung (ae, oe, ue, ss) ist nur noch in absoluten Ausnahmefällen nötig, zum Beispiel wenn ein sehr veraltetes System die Zeichen technisch nicht verarbeiten kann. In der akademischen Praxis ist das aber kaum noch ein Thema.

Das Dilemma mit Sekundärzitaten

Sekundärzitate – also das Zitieren einer Quelle, die man nur aus einem anderen Werk kennt – sind in der Wissenschaft ohnehin eine heikle Sache. Im Englischen gibt es dafür eine klare Regelung, die oft falsch gehandhabt wird.

Nehmen wir an, Sie möchten eine Aussage von Schmidt zitieren, haben diese aber nur im Buch von Meyer gelesen. Die korrekte Angabe im Text nach APA-Stil lautet dann: (Schmidt, as cited in Meyer, 2022).

Der entscheidende Punkt kommt aber jetzt: Im Quellenverzeichnis am Ende Ihrer Arbeit taucht ausschließlich Meyer auf. Die Quelle von Schmidt wird dort nicht gelistet, da Sie dieses Werk ja nicht selbst eingesehen haben.

Smarte Tools, die Ihnen das Zitieren abnehmen

Ganz ehrlich: Ein Quellenverzeichnis von Hand zu erstellen, ist eine Geduldsprobe und eine riesige Fehlerquelle. Wer hat schon Lust, stundenlang Kommas zu setzen und Kursivschreibweisen zu prüfen? Zum Glück gibt es heute clevere Helfer, die Ihnen diese mühsame Arbeit abnehmen und kostbare Zeit schenken. So können Sie sich wieder auf das konzentrieren, was wirklich zählt – den Inhalt Ihrer Arbeit.

Moderne Plattformen wie KalemiFlow denken den Prozess komplett neu. Anstatt jede Quelle mühsam einzutippen, durchsuchen Sie einfach eine riesige Datenbank mit über 660 Millionen wissenschaftlichen Dokumenten. Das Tool spuckt Ihnen dann das fertige Zitat im gewünschten Stil aus, egal ob APA, Harvard oder MLA.

Mehr als nur ein Zitatgenerator

Das eigentliche Highlight ist aber eine ganz andere Funktion: der interaktive Chat. Sie laden einfach Ihre PDF-Quellen hoch und können dem Dokument direkt Fragen stellen. Die KI liefert Ihnen nicht nur eine präzise Antwort, sondern gleich auch die passende, perfekt formatierte Quellenangabe dazu. Das ist unheimlich praktisch, wenn man mal schnell eine bestimmte Statistik oder ein Zitat sucht.

Die Benutzeroberfläche von KalemiFlow macht es leicht, direkt mit den eigenen Quellen zu arbeiten und Zitate auf Knopfdruck zu generieren.

Skizze einer Browser-Oberfläche mit Suchleiste, Icons (PDF, Chat) und dem Text 'Zitat generiert (APA-Stil)'.

Man sieht sofort, wie fließend der Übergang von der Recherche zum fertigen Zitat wird.

Stellen Sie sich vor, Sie brauchen eine aktuelle Zahl aus einem Bericht der Bundesagentur für Arbeit. Früher hätten Sie das Dokument manuell durchforstet. Heute laden Sie es einfach hoch und fragen im Chat: „Wie hoch war die Arbeitslosenquote im letzten Quartal?“ Sie bekommen die Antwort sofort – inklusive des korrekten Zitatnachweises.

Solche Tools sparen nicht nur Zeit, sie heben auch die Qualität Ihres Quellenverzeichnisses auf ein neues Level. Menschliche Fehler werden minimiert und eine durchgehend einheitliche Formatierung ist garantiert.

Gerade für die 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland ist das ein echter Game-Changer. Eine Umfrage hat gezeigt, dass 68 % zwar Portale wie Statista kennen und nutzen, aber nur 45 % es schaffen, die Originalquellen am Ende korrekt zu zitieren. Genau hier setzen intelligente Tools an und schließen diese Lücke. Wenn Sie tiefer einsteigen wollen, wie Sie Ihr Literaturverzeichnis automatisch erstellen wie ein Profi, finden Sie in unserem Blogartikel dazu weitere Tipps.

Diese Werkzeuge sind natürlich ideal, um ein fehlerfreies Quellenverzeichnis auf Englisch zu erstellen, ohne sich im Dschungel der Zitierstile zu verirren. Sie geben Ihnen die Sicherheit, dass jede Quelle den internationalen akademischen Standards entspricht. Wer sich mal die Komplexität manueller Zitationen vor Augen führen will, sollte einen Blick auf die offiziellen Zitierhinweise der Bundesagentur für Arbeit werfen.

Typische fragen und antworten aus der praxis

Wer zum ersten Mal ein englisches Quellenverzeichnis erstellt, stößt unweigerlich auf die gleichen Hürden. Hier habe ich die häufigsten Fragen gesammelt, die mir in meiner Arbeit immer wieder begegnen, und gebe Ihnen klare, praxiserprobte Antworten an die Hand.

Muss ich deutsche Titel wirklich ins Englische übersetzen?

Diese Frage kommt fast immer auf – und die Antwort ist ein klares und entschiedenes Nein. Titel von Büchern, Artikeln oder anderen Publikationen werden niemals übersetzt. Ein deutscher Titel bleibt immer deutsch, selbst wenn Ihre gesamte Arbeit auf Englisch verfasst ist.

Der Grund dafür ist eigentlich ganz logisch: Ihre Leser müssen die Quelle im Original finden können. Eine übersetzte Angabe würde ins Leere führen und die Nachverfolgung unmöglich machen. Stellen Sie sich vor, Sie suchen ein Buch mit einem englischen Titel, das es unter diesem Namen gar nicht gibt – frustrierend und wissenschaftlich unsauber.

Ein kleiner Merksatz für die Praxis: Die Originalsprache ist heilig. Das betrifft den Titel, den Namen des Autors und auch den Verlag. Die einzigen Ausnahmen sind klar definierte Abkürzungen wie „Hrsg.“, für die es eine standardisierte englische Entsprechung gibt (z.B. „Ed.“).

Was tun, wenn Autor oder Datum fehlen?

Keine Panik – das passiert ständig. Nicht jede Quelle ist perfekt dokumentiert. Für genau solche Fälle haben die gängigen Zitierstile zum Glück klare Spielregeln parat.

  • Kein Autor: Falls sich wirklich kein Verfasser ausmachen lässt (weder eine Person noch eine Institution wie eine Universität oder Behörde), rückt einfach der Titel des Werks an die erste Stelle. Im Fließtext verweisen Sie dann mit einer Kurzform des Titels auf die Quelle.
  • Kein Datum: Ist kein Veröffentlichungsdatum zu finden, greifen Sie zur Abkürzung „n.d.“ Das steht für no date und signalisiert jedem Leser sofort, dass diese Information schlicht nicht verfügbar war.

So sieht das dann zum Beispiel in APA 7 aus:
Titel des Online-Artikels. (n.d.). Abgerufen von https://...

In meinen Quellen werden ganz unterschiedliche Zitierstile verwendet – was nun?

Das kann einen wirklich verunsichern, ist aber kein Problem. Sie stoßen auf eine Quelle, die in MLA zitiert ist, die nächste in Chicago – und jetzt? Die Lösung ist simpel: Ignorieren Sie die Formatierung der Originalquelle komplett.

Ihre einzige Aufgabe ist es, alle verwendeten Quellen – ganz egal, wie sie ursprünglich formatiert waren – sauber und einheitlich in den für Ihre Arbeit vorgeschriebenen Zitierstil zu überführen. Was zählt, ist die Konsistenz in Ihrem eigenen Dokument, nichts anderes.

Darf ich deutsche und englische Quellen überhaupt in einem Verzeichnis mischen?

Unbedingt! Das ist in der internationalen Wissenschaft absolut normal und sogar ein Zeichen für eine umfassende Recherche. Entscheidend ist nur, dass Sie alle Quellen, egal ob deutsch, englisch oder spanisch, nach exakt den gleichen Regeln formatieren.

Die Sortierung im Verzeichnis erfolgt dann ganz einfach alphabetisch nach dem Nachnamen des ersten Autors. Die Sprache spielt dabei keine Rolle. Ein Beitrag von „Schmidt“ steht also ganz natürlich neben einem von „Smith“, rein nach dem Alphabet geordnet.


Fühlt sich das Sammeln und Formatieren von Quellen immer noch wie eine riesige Hürde an? Tools wie KalemiFlow können Ihnen hier eine Menge Arbeit abnehmen. Damit lassen sich Quellen nicht nur verwalten, sondern Zitate auch automatisch im richtigen Stil erstellen. Schauen Sie doch mal auf https://kalemiflow.de vorbei und sehen Sie selbst, wie Sie den Schreibprozess entspannter gestalten können.