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Jetzt quellenangaben auf englisch meistern: APA, MLA & Co.

Jetzt quellenangaben auf englisch meistern: APA, MLA & Co.

Wenn Sie eine wissenschaftliche Arbeit auf Englisch verfassen oder englischsprachige Quellen verwenden, führt kein Weg an internationalen Zitierstandards vorbei. „Quellenangaben auf Englisch“ zu erstellen heißt, sich in die Logik von Systemen wie APA, MLA oder Chicago hineinzudenken. Hier geht es nicht nur um Formalitäten, sondern um die Grundlage Ihrer wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit.

Der entscheidende Punkt ist, die jeweiligen Formatierungsregeln für Autoren, Titel und Erscheinungsdaten bis ins kleinste Detail genau umzusetzen. Nur so schützen Sie sich wirksam vor Plagiatsvorwürfen und machen Ihre Argumentation für andere nachvollziehbar.

Warum präzise englische quellenangaben so wichtig sind

Das korrekte Zitieren ist weit mehr als eine lästige Pflicht – es ist das Rückgrat Ihrer akademischen Integrität. Jeder Gedanke, jede Information, die Sie von jemand anderem übernehmen, braucht einen klaren Herkunftsnachweis. Fehlen diese Belege oder sind sie ungenau, riskieren Sie nicht nur eine schlechtere Note, sondern im schlimmsten Fall handfeste Konsequenzen wegen Plagiats.

Einheitlich formatierte Quellenangaben auf Englisch sind wie eine Landkarte für Ihre Leserschaft. Sie ermöglichen es, Ihre Gedankengänge zu verfolgen und die von Ihnen genutzten Quellen bei Bedarf selbst zu prüfen. Das schafft Vertrauen und beweist, dass Ihre Arbeit auf einem soliden Fundament steht.

Die tücken stecken im detail

Oft sind es die kleinen, unscheinbaren Unterschiede, die eine korrekte von einer fehlerhaften Zitation trennen. Deutsche Zitiergewohnheiten lassen sich leider nicht einfach eins zu eins übertragen, da die internationalen Standards oft ganz andere Regeln haben.

  • Autorennamen: Während im Deutschen oft der volle Vorname üblich ist, verwenden englische Stile häufig nur den Nachnamen und die Initialen des Vornamens (z. B. „Smith, J.“).
  • Titelformatierung: Im Englischen ist die sogenannte „Title Case“-Schreibung weit verbreitet. Dabei werden fast alle wichtigen Wörter eines Titels großgeschrieben – eine Regel, die es im Deutschen so nicht gibt.
  • Abkürzungen: Deutsche Begriffe müssen natürlich übersetzt werden. Aus „Hrsg.“ für Herausgeber wird dann „ed.“ (für editor) oder „eds.“ (für editors).

Gerade in einem globalisierten Wissenschaftsbetrieb, in dem englische Publikationen der Standard sind, ist die sichere Anwendung dieser Regeln unerlässlich. Selbst deutsche Institutionen wie das Statistische Bundesamt fordern bei der Verwendung ihrer Daten klare englische Quellenverweise wie „Source: Federal Statistical Office (Destatis), 2025“, um internationalen Standards zu genügen. Ein Beispiel dafür findet sich in der Datensammlung zur Steuerpolitik 2025.

Ein sauberer, durchgängiger Zitierstil ist ein klares Zeichen für Professionalität. Er führt Ihre Leser wie ein roter Faden durch Ihre Argumentation und macht es anderen Forschenden leicht, auf Ihrer Arbeit aufzubauen.

Zum Glück muss man das heute nicht mehr alles von Hand machen. Moderne Tools erleichtern den Prozess enorm. Plattformen wie KalemiFlow sind darauf spezialisiert, aus wenigen Angaben automatisch korrekte Zitationen im gewünschten Format zu erstellen. Das spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern minimiert auch die typischen Fehlerquellen.

Den passenden Zitationsstil für Ihr Fachgebiet finden

Sich für den richtigen Zitationsstil zu entscheiden, kann sich erstmal anfühlen wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Überall schwirren Abkürzungen wie APA, MLA, Chicago oder Harvard herum – doch welcher ist der richtige für Ihre Arbeit? Die Antwort hängt fast immer von Ihrem Fachbereich ab. Jeder Stil legt den Fokus auf andere Informationen, und das aus gutem Grund.

Bevor wir ins Detail gehen, zeigt dieser Entscheidungsbaum das Grundprinzip, um das es immer geht: Jede Quelle, die Sie nutzen, muss erst auf ihre Glaubwürdigkeit geprüft und dann lückenlos zitiert werden. Sonst landen Sie schnell beim Plagiat.

Ein Entscheidungsbaum visualisiert die Frage, ob eine Quelle zitiert werden sollte, basierend auf ihrer Glaubwürdigkeit oder als Plagiat.

Die Kernaussage ist simpel: Korrekte Quellenangaben sind keine Kür, sondern die absolute Pflicht für wissenschaftliche Integrität. Die Wahl des passenden Stils ist der nächste logische Schritt auf diesem Weg.

APA für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

In der Psychologie, den Sozial- und Erziehungswissenschaften sowie immer häufiger auch in der BWL ist der Stil der American Psychological Association (APA) quasi der Goldstandard. Der Grundgedanke dahinter ist, die Aktualität von Forschung auf den ersten Blick erkennbar zu machen.

Deshalb rückt das Erscheinungsjahr direkt hinter den Namen des Autors. So sehen Leser sofort, ob eine Quelle brandaktuell oder vielleicht schon etwas überholt ist – ein entscheidender Vorteil in Fächern, die sich rasant entwickeln.

  • Autorenname und Jahr: Smith, J. D. (2023).
  • Fokus: Aktualität und Relevanz der Forschung.
  • Ideal für: Empirische Studien, Forschungsberichte und Paper in sich schnell wandelnden Disziplinen.

MLA in den Geisteswissenschaften

Ganz anders sieht es in den Geisteswissenschaften aus. Hier, besonders in der Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft, gibt der Stil der Modern Language Association (MLA) den Ton an. Das Publikationsdatum ist hier oft zweitrangig; im Mittelpunkt stehen der Autor und sein Werk.

MLA legt größten Wert darauf, Zitate exakt im Originaltext zu verorten. Darum spielen Seitenzahlen im Textverweis eine so zentrale Rolle. Das ganze Format ist darauf ausgelegt, die textnahe Analyse zu unterstützen.

Chicago und Harvard: Die flexiblen Allrounder

Der Chicago-Stil ist besonders vielseitig, denn er bietet gleich zwei Systeme. Zum einen gibt es das Noten-Bibliographie-System, das besonders in der Geschichte und den Kunstwissenschaften sehr beliebt ist. Zum anderen das Autor-Datum-System, das stark an APA erinnert und in vielen Sozialwissenschaften genutzt wird.

Der Harvard-Stil ist weniger ein starres Regelwerk als vielmehr ein Sammelbegriff für das Zitieren nach dem Autor-Datum-Prinzip. Man findet ihn oft in den Wirtschafts- und Naturwissenschaften. Ein kleiner Haken: Viele Universitäten kochen hier ihr eigenes Süppchen und entwickeln spezifische Variationen. Einen tiefen Einblick in die Grundlagen bekommen Sie in unserem Leitfaden zum Zitieren nach Harvard.

Denken Sie daran: Die Wahl des Stils ist keine reine Geschmackssache. Sie folgen damit den Konventionen Ihres Fachs und sorgen so für eine klare, verständliche Kommunikation in der wissenschaftlichen Community.

Vergleich der gängigsten Zitationsstile

Um die Unterschiede greifbarer zu machen, hier ein direkter Vergleich. Die Tabelle zeigt, wie eine einfache Buchquelle in den vier besprochenen Stilen im Literaturverzeichnis formatiert wird.

Element APA 7 MLA 9 Chicago (Author-Date) Harvard
Autor Nachname, V. M. Nachname, Vorname. Nachname, Vorname. Nachname, V. M.
Jahr (2023). Am Ende der Angabe. 2023. (2023).
Titel Titel des Buches. Titel des Buches. Titel des Buches. Titel des Buches.
Verlag Verlag. Verlag, Verlag. Verlag.
Jahr (bereits genannt) 2023. (bereits genannt) (bereits genannt)

Schon auf den ersten Blick wird klar: Der Teufel steckt im Detail – von der Position des Jahres über die Interpunktion bis hin zur Formatierung der Autorennamen.

Gerade im Zuge der Internationalisierung der deutschen Forschungslandschaft wird die saubere Anwendung dieser Stile immer wichtiger. In einem Land, in dem laut Statistischem Bundesamt fast 30 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben, wächst auch die Notwendigkeit für globale akademische Standards. Die korrekte Zitation ist eine der Grundlagen für erfolgreiche internationale Zusammenarbeit, wie auch die Publikation WISTA 1/2025 betont.

Moderne Tools können hier eine enorme Hilfe sein. KalemiFlow beispielsweise nutzt eine KI-gestützte PDF-Analyse, die Quellenverweise wie „Source: Destatis, Zensus 2022, May 15, 2022“ automatisch erkennt und in das richtige Format bringt. Das spart Studierenden und Forschenden unzählige Stunden mühsamer Handarbeit.

Letztendlich gilt aber immer: Werfen Sie einen Blick in die Richtlinien Ihrer Uni oder des Verlags. Oft gibt es dort ganz spezifische Vorgaben. Haben Sie sich aber einmal für einen Stil entschieden, ist konsequente Anwendung der Schlüssel für professionelle Quellenangaben auf Englisch.

Das Zusammenspiel von Verweis im Text und Literaturverzeichnis

Eine saubere Quellenangabe auf Englisch ist mehr als nur eine Formalität – sie ist das Fundament Ihrer wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit. Das System besteht immer aus zwei Teilen, die perfekt ineinandergreifen müssen.

Stellen Sie es sich wie ein Puzzlespiel vor: Der Kurzverweis im Text (die In-Text Citation) ist das kleine Puzzleteil, das Sie direkt in Ihren Satz einbauen. Der ausführliche Eintrag im Literaturverzeichnis (die Reference List) ist das passende Gegenstück, das alle Details liefert. Eines funktioniert nicht ohne das andere.

Der Verweis im Text ist ein direkter Wegweiser für Ihre Leser. Immer wenn Sie eine fremde Idee, ein Datum oder ein Zitat verwenden, platzieren Sie diesen kurzen Hinweis. Er sagt im Grunde: „Moment, dieser Gedanke stammt nicht von mir, sondern von dieser Quelle.“ Damit der Lesefluss nicht gestört wird, ist er bewusst kurz gehalten und enthält meist nur den Nachnamen des Autors und das Erscheinungsjahr.

Veranschaulichung der Beziehung zwischen einem Verweis im Text und dem entsprechenden Eintrag im Literaturverzeichnis.

Jeder einzelne dieser Kurzverweise muss einen exakten Gegenpart im Literaturverzeichnis am Ende Ihrer Arbeit haben. Dort finden Ihre Leser dann die vollständigen bibliografischen Angaben, um die Quelle selbst ausfindig zu machen: Autor, Titel, Erscheinungsort und so weiter. Fehlt dieser Eintrag, läuft der Verweis im Text ins Leere.

Kurzverweise im Text korrekt einsetzen

Wie genau Sie im Text zitieren, hängt stark davon ab, wie Sie eine Quelle einbinden. Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen direkten und indirekten Zitaten.

  • Indirektes Zitat (Paraphrase): Hier fassen Sie die Kernaussage einer Quelle in Ihren eigenen Worten zusammen. In den meisten Zitierstilen genügt hier die Angabe von Autor und Jahr, zum Beispiel (Miller, 2021).
  • Direktes Zitat (Quote): Wenn Sie eine Textstelle wortwörtlich übernehmen und in Anführungszeichen setzen, ist die Angabe der Seitenzahl absolut unerlässlich, zum Beispiel (Miller, 2021, p. 45).

Diese Regel ist kein optionaler Vorschlag, sondern entscheidend, um Plagiatsvorwürfe zu vermeiden. Die Seitenzahl gibt Lesern die Möglichkeit, Ihre Aussage präzise im Originaltext nachzuschlagen.

Mehr Details zur praktischen Umsetzung, gerade im weitverbreiteten APA-Stil, finden Sie übrigens in unserem schnellen Leitfaden für perfekte Zitate im Text.

Ein kleiner Profi-Tipp: Selbst wenn Sie nur paraphrasieren, also indirekt zitieren, empfehlen viele Stile wie APA die freiwillige Angabe der Seitenzahl, falls Sie sich auf eine ganz bestimmte Idee von einer spezifischen Seite beziehen. Das ist kein Muss, zeugt aber von besonderer wissenschaftlicher Sorgfalt und Transparenz.

Reference List oder Bibliography – was ist der Unterschied?

Im Englischen schwirren zwei Begriffe umher, die oft für Verwirrung sorgen: Reference List und Bibliography. Sie werden gerne synonym verwendet, bedeuten aber streng genommen nicht dasselbe.

  • Eine Reference List (entspricht dem deutschen „Literaturverzeichnis“) listet ausschließlich die Quellen auf, die Sie auch tatsächlich in Ihrem Text zitiert haben. Jeder Eintrag hier hat einen direkten Bezug zu einem Kurzverweis.
  • Eine Bibliography (entspricht einer „Bibliografie“) ist umfassender. Sie kann auch weiterführende Literatur enthalten, die Sie zwar für Ihre Recherche gelesen haben und für das Thema relevant sind, die Sie aber nicht direkt im Text zitieren.

Achten Sie genau auf die Vorgaben! Die meisten modernen Zitierstile, allen voran APA 7, verlangen explizit eine „Reference List“. Ein schneller Blick in die Richtlinien Ihrer Universität oder des Journals, bei dem Sie publizieren, schafft hier Klarheit.

Typische Fehler bei englischen Quellenangaben – und wie Sie sie vermeiden

Selbst erfahrenen Akademikern passiert es immer wieder: Bei der Erstellung von Quellenangaben auf Englisch schleichen sich hartnäckige Fehler ein. Diese kleinen Schnitzer sind mehr als nur Schönheitsfehler – sie können schnell unprofessionell wirken und im schlimmsten Fall die Nachvollziehbarkeit Ihrer Arbeit beeinträchtigen. Aber keine Sorge, die häufigsten Stolpersteine lassen sich mit etwas Aufmerksamkeit leicht umgehen.

Ein echter Klassiker ist die falsche Verwendung von „et al.“. Diese Abkürzung für „et alii“ (und andere) spart Platz bei Quellen mit vielen Autoren. Doch die Regeln, ab wann man sie einsetzt – also ab wie vielen Autoren und ob schon bei der ersten Nennung – sind je nach Zitationsstil (APA, MLA, etc.) völlig unterschiedlich. Hier lohnt sich ein genauer Blick ins Regelwerk.

Genauso oft sehe ich Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung in Titeln. Im Deutschen kennen wir den „Sentence case“, bei dem nur das erste Wort und Substantive großgeschrieben werden. Viele englische Stile fordern aber den „Title Case“, bei dem fast alle wichtigen Wörter eines Titels groß anfangen. Eine uneinheitliche Anwendung fällt sofort auf und stört den Lesefluss.

Details, die den Unterschied machen

Die Qualität Ihrer Zitationen steht und fällt mit der Genauigkeit im Detail. Ein Punkt, der oft übersehen wird, betrifft Online-Quellen. Es reicht eben nicht, einfach nur die URL zu kopieren. Ganz entscheidend ist das Abrufdatum („retrieved from“ oder „accessed on“), denn Webinhalte können sich jederzeit ändern oder verschwinden. Ohne dieses Datum ist Ihre Quelle nicht mehr verlässlich nachprüfbar.

Besonders knifflig wird es, wenn man parallel mit deutschen und englischen Quellen hantiert. Die korrekte Übersetzung von Fachbegriffen ist hier das A und O. Ein deutsches „Hrsg.“ (Herausgeber) wird im Englischen zu „ed.“ (editor) für eine Person oder „eds.“ (editors) für mehrere. Solche kleinen, aber feinen Anpassungen signalisieren sofort, dass Sie die internationalen Konventionen beherrschen.

Ein wichtiger Gedanke: Ein Fehler liegt selten in der Information selbst, sondern meist in der falschen Formatierung oder Platzierung. Das A und O ist absolute Konsistenz innerhalb des gewählten Zitationsstils.

Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, habe ich eine kleine Übersicht der wichtigsten deutschen Begriffe und ihrer englischen Entsprechungen zusammengestellt.

Übersetzung deutscher Begriffe für englische Quellenangaben

Diese Tabelle dient als praktischer Spickzettel, um die häufigsten Übersetzungsfehler bei Ihren Quellenangaben auf Englisch zu vermeiden und für Klarheit zu sorgen.

Deutscher Begriff/Abkürzung Englische Entsprechung Kontext/Anwendung
Hrsg. (Herausgeber) ed. (editor) / eds. (editors) Bei Sammelbänden oder editierten Werken.
o. J. (ohne Jahr) n.d. (no date) Wenn kein Veröffentlichungsdatum bekannt ist.
Aufl. (Auflage) ed. (edition) Z. B. „2. Aufl.“ wird zu „2nd ed.“.
S. (Seite) / S. (Seiten) p. (page) / pp. (pages) Für die Angabe von Seitenzahlen bei Zitaten.
Bd. (Band) Vol. (Volume) Bei mehrbändigen Werken oder Zeitschriften.

Speichern Sie sich diese Übersicht am besten ab. Sie wird Ihnen beim nächsten Mal garantiert Zeit und Nerven sparen.

Moderne Quellen souverän zitieren

Die Wissenschaftswelt entwickelt sich ständig weiter – und mit ihr auch die Arten von Quellen, die wir nutzen. Längst sind es nicht mehr nur Bücher und Fachartikel. Die neue Herausforderung: Wie zitiert man eigentlich Social-Media-Posts, YouTube-Videos oder sogar von einer KI generierte Inhalte sauber und nachvollziehbar?

Glücklicherweise haben die meisten großen Zitationsstile ihre Richtlinien bereits für diese neuen Medien aktualisiert. Hier sind ein paar Faustregeln:

  • Social-Media-Posts: Wichtig sind hier der Autor (oft der Benutzername), das vollständige Datum, der Titel (oder die ersten 20 Wörter des Posts) in kursiver Schrift und die Plattform (z. B. Twitter, Instagram). Den Link packen Sie ganz ans Ende.
  • YouTube-Videos: Hier geben Sie den Namen des Kanals als Autor an, gefolgt vom Upload-Datum. Der Titel des Videos kommt kursiv, dahinter der Vermerk „[Video]“. Zum Schluss folgen die Plattform (YouTube) und die URL.
  • KI-generierte Texte: Das Zitieren von Inhalten, die von Tools wie ChatGPT stammen, ist noch recht neu. APA empfiehlt beispielsweise, das Tool als Autor zu nennen und das Datum anzugeben, an dem der Inhalt erstellt wurde. Eine kurze Beschreibung des Prompts, den Sie verwendet haben, kann im Text oder in einer Fußnote zusätzlich für Transparenz sorgen.

Wenn Sie diese modernen Quellen korrekt handhaben, zeigen Sie nicht nur wissenschaftliche Sorgfalt, sondern auch, dass Ihre Forschung am Puls der Zeit ist.

Zitationsprozesse mit Tools wie KalemiFlow automatisieren

Ganz ehrlich: Quellenangaben auf Englisch manuell zu erstellen, ist nicht nur eine Geduldsprobe, sondern auch eine der größten Fehlerquellen in wissenschaftlichen Arbeiten. Ein Komma an der falschen Stelle, ein kursiv gesetzter Titel vergessen, die Reihenfolge der Elemente vertauscht – schon ist es passiert. Zum Glück gibt es heute Software, die uns diesen mühsamen Prozess fast vollständig abnimmt und die Genauigkeit auf ein ganz neues Level hebt.

Zitationsmanager wie KalemiFlow sind genau dafür gemacht. Anstatt jede Quelle mühsam per Hand einzutippen, automatisieren Sie den Vorgang und können sich wieder auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Ihre Forschung. Das spart nicht nur unglaublich viel Zeit, sondern verhindert auch diese kleinen, ärgerlichen Fehler, die schnell unprofessionell wirken.

Intelligente Werkzeuge für präzise Quellenangaben

Moderne Tools können heute viel mehr als nur Quellen zu speichern. Sie bringen intelligente Funktionen mit, die den gesamten Workflow von der Recherche bis zum fertigen Text unterstützen. KalemiFlow greift beispielsweise auf eine riesige Datenbank mit über 660 Millionen wissenschaftlichen Dokumenten zu. Damit lassen sich Quellen blitzschnell finden und verifizieren.

Durch diese Automatisierung wird sichergestellt, dass jede einzelne Zitation exakt den Vorgaben des gewählten Stils entspricht, egal ob APA, MLA oder ein anderer. Sie müssen die Quelle nur noch identifizieren, und das Tool erstellt den korrekten Eintrag für Ihr Literaturverzeichnis und den passenden Verweis für den Text. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihr Literaturverzeichnis automatisch wie ein Profi erstellen, können Sie hier stundenlange Arbeit einsparen.

Wie so ein moderner Workflow aussehen kann, bei dem Zitationen direkt aus einem PDF generiert werden, sehen Sie hier:

Laptop zeigt PDF-Datei, die über KalemiFlow automatische APA-Zitationen und PDF-Chats generiert.

Das Bild macht deutlich, wie fließend der Übergang von der Quelle zur fertigen Zitation sein kann, wenn man die richtigen Helfer an seiner Seite hat.

Der größte Vorteil der Automatisierung ist die hundertprozentige Konsistenz. Ein Tool vergisst kein Komma, vertauscht keine Jahreszahlen und wendet jede Regel des Zitationsstils absolut konsequent an – von der ersten bis zur letzten Seite.

Mehr als nur zitieren: Der Workflow der Zukunft

Die nächste Generation von Recherche-Tools geht sogar noch einen Schritt weiter. Ein geniales Feature von KalemiFlow ist zum Beispiel die interaktive Chat-Funktion. Sie können hochgeladenen PDF-Dokumenten einfach direkt Fragen stellen. Die KI analysiert den Text und liefert nicht nur eine präzise Antwort, sondern packt auch gleich die passende Quellenangabe mit der exakten Seitenzahl dazu.

Das verändert die Art, wie man mit Quellen arbeitet, von Grund auf. Anstatt stundenlang nach einer bestimmten Stelle zu suchen, fragen Sie einfach.

  • Effizienz: Sie bekommen Antworten auf Detailfragen, ohne ganze Paper erneut durchackern zu müssen.
  • Genauigkeit: Jede Antwort wird sofort mit einer perfekt formatierten Zitation belegt – das minimiert jedes Plagiatsrisiko.
  • Fokus: Sie können sich auf das Verstehen und Interpretieren der Inhalte konzentrieren, statt sich mit Formatierungsdetails herumzuschlagen.

Auch wenn spezialisierte Tools wie KalemiFlow hier klar die Nase vorn haben, können selbst allgemeine Techniken wie Word-Makros für effiziente Textbearbeitung dabei helfen, wiederkehrende Formatierungsaufgaben zu vereinfachen. Der Einsatz solcher Hilfsmittel ist am Ende immer ein entscheidender Schritt zu professionellerem und vor allem stressfreierem wissenschaftlichen Arbeiten.

Fragen aus der Praxis: Englische Quellenangaben auf den Punkt gebracht

Hier klären wir die Fragen, die im Uni-Alltag immer wieder auftauchen, wenn es um das Zitieren auf Englisch geht. Diese Antworten sollen Ihnen schnell und unkompliziert weiterhelfen.

Muss ich eine deutsche Quelle für meine englische Arbeit übersetzen?

Ja, aber nur teilweise. Wenn Sie eine englische Arbeit schreiben, müssen auch die bibliografischen Angaben deutscher Quellen an den englischen Zitationsstil angepasst werden.

Das bedeutet, Begriffe wie „Herausgeber“ werden zu „editor“ (oder kurz „ed.“), und „Band“ wird zu „Volume“ (bzw. „Vol.“). Der Titel des Buches oder Artikels selbst bleibt aber immer im Original – also auf Deutsch. So ist die Quelle für andere auffindbar, und Ihr Literaturverzeichnis behält trotzdem ein sauberes, einheitliches Format.

Welcher Zitationsstil ist der Richtige für mich?

Eine pauschale Antwort gibt es da leider nicht. Die Wahl des Zitationsstils hängt fast immer von den Vorgaben Ihres Fachbereichs, Ihrer Uni oder des Journals ab, bei dem Sie publizieren wollen.

Als Faustregel gilt:

  • APA: Der Standard in den Sozial-, Wirtschafts- und Bildungswissenschaften.
  • MLA: Fast immer die erste Wahl in den Geistes- und Sprachwissenschaften.
  • Chicago & Harvard: Sehr verbreitet in den Geschichts-, Wirtschafts- und teilweise auch Naturwissenschaften.

Werfen Sie also immer zuerst einen Blick in die Richtlinien Ihrer Institution. Gibt es keine klaren Vorgaben, schauen Sie sich an, was in aktuellen Publikationen Ihres Fachgebiets üblich ist.

Am Ende ist es wichtiger, einen Stil konsequent durchzuziehen, als den vermeintlich „perfekten“ zu finden. Ein Stil-Mischmasch wirkt schnell unprofessionell und ist eine häufige Fehlerquelle. Suchen Sie sich einen aus und bleiben Sie dabei.

Was ist der Unterschied zwischen „et al.“ und dem „&“-Zeichen?

Beide haben mit mehreren Autoren zu tun, aber ihre Anwendung ist klar geregelt.

Das kaufmännische Und-Zeichen (&) wird typischerweise im Literaturverzeichnis oder bei Zitationen in Klammern im Fließtext verwendet. Es verbindet die letzten beiden Namen einer Autorengruppe, zum Beispiel: (Miller & Smith, 2022).

Die lateinische Abkürzung et al. („und andere“) kommt ins Spiel, wenn Sie eine Quelle mit sehr vielen Autoren zitieren. Bei APA wird es zum Beispiel ab drei Autoren genutzt und kürzt dann alle Namen bis auf den ersten ab: (Miller et al., 2022). Die genauen Regeln, ab wann „et al.“ zum Einsatz kommt, variieren je nach Zitationsstil.


Wollen Sie sich das manuelle Suchen und Zitieren sparen? KalemiFlow durchsucht für Sie über 660 Millionen wissenschaftliche Dokumente und erstellt auf Knopfdruck präzise, fehlerfreie Zitationen im gewünschten Stil. So können Sie sich wieder voll auf Ihre eigentliche Arbeit konzentrieren.